Struktogramme

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A Zine by Nigjo

Nassi und Shneiderman

Ein Struktogramm oder genauer "Nassi-Shniderman-Diagram" wurde wurde Anfang der 1970er Jahre von Isaac Nassi und Ben Shneiderman entwickelt. Es ist auch als DIN-Norm 66261 definiert.

In der Vergangenheit wurden diese Diagramme im Zusammenhang mit Strukturierter Programmierung häufig eingesetzt.

In neuerer Zeit sind andere Diagramme wie UML oder "Programmablaufplan" verbreiteter.

Elemente

In einem Struktogramm werden definierte Symbole unter- und ineinander angeordnet, so dass diese den Ablauf des Programms beschreiben.

Beschrieben wird nicht, welcher konkrete Befehl einer Programmiersprache verwendet werden soll. Vielmehr wird der Ablauf in Worten beschrieben.

Je nach Güte des Struktogramms könnte der Algorithmus in nahezu jeder Programmiersprache umgesetzt werden.

Die "Anweisung" enthält genau einen "Befehl":

Mit einer "Verzweigung" kann der Programmablauf in zwei Richtungen weiter laufen.

Gibt es mehrere Zweige die sich anhand des Wertes einer Variable ergeben:

"Schleifen" lassen Wiederholungen zu.

Schleifen lassen sich auch nach dem Durchlauf prüfen, ob er noch ein weiteres Mal durchgeführt werden soll.

Mit dem "Abbruch" kann eine Schleife oder eine Routine vorzeitig beendet werden.

Ein Diagramm lässt sich in mehrere kleine Unterteilen. Dazu kann eine "Unterdiagram" explizit "aufgerufen" werden.

Exotischer sind Nebenläufigkeit ("Threads") oder Endlosschleifen:

Der "Structogram Editor" ermöglicht es Struktogramme direkt im Browser zu erstellen oder zu bearbeiten.

https://nigjo.codeberg.page/structogramview/

Diagramme lassen sich als SVG exportieren oder direkt in Webseiten einbinden.